Mit klaren Worten überzeugen, sicher und wirkungsvoll auftreten und die eigene Meinung selbstbewusst vertreten – darum ging es im Workshop „Kommunikation und Körpersprache“, den die Klasse 8e unter Leitung von Christian Koltermann (Angelaschule), Silvana Blaschke (Angelaschule/TMS) und Frieda Wenk (Universität Osnabrück) am 10. April in der Angelaschule absolvierte. Neben den sichtbaren Fortschritten aller Teilnehmenden, die mutig manche Komfortzone verließen und allesamt über sich hinauswuchsen, prägte ein besonderer Einsatz die Atmosphäre des Kurses: Fünf Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse begleiteten das Projekt als Coaches – aufmerksam, unterstützend und stets auf Augenhöhe.
Djellza Maxhuni, Carla Sauter, Elisa Vallo, Luna C. Voigt und Maximilian Ostmann von der Leye brachten mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit ihre Erfahrungen aus dem Kurs ein, den sie selbst bereits im Februar absolviert hatten. Mal leise im Hintergrund, mal aktiv im Austausch oder auch ganz präsent in selbst vorbereiteten Rollenspielen standen sie den Jüngeren zur Seite und gaben hilfreiche Impulse bei Übungen zur Körpersprache, zum deutlichen Sprechen und Blickkontakt sowie zum Argumentieren.
Besonders eindrucksvoll war dabei, wie deutlich wurde, dass der von ihnen vor einiger Zeit absolvierte Rhetorikkurs für sie keine einmalige Erfahrung geblieben ist. In ihrem Auftreten, ihrer Art zu kommunizieren und ihrem reflektierten Feedback zeigte sich ganz deutlich, dass sie weiterhin an sich arbeiten und das Gelernte nachhaltig verankert haben. Genau darin wurde der eigentliche Wert des Kurses deutlich sichtbar: nicht als abgeschlossenes Projekt, sondern als Entwicklung, die über den Moment hinaus wirkt.
So wurde der Workshop nicht nur zu einem Trainingsraum für überzeugendes Auftreten und sicheres Argumentieren, sondern auch zu einem lebendigen Beispiel für den Wert projektartigen Lernens über Jahrgangsgrenzen hinweg: Es fördert selbstständiges, praxisnahes und nachhaltiges Verstehen, indem Lernende an alltagsnahen Aufgaben arbeiten und Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess, aber auch den Lernzuwachs anderer übernehmen.










