Unser Methoden Lexikon zum Download.

Die Thomas-Morus-Schule in Haste fußt auf verschiedenen pädagogischen Säulen.

Den Sockel bildet das christliche Menschenbild. Auch wenn Schule sich ständig verändert, immer neue Reformen, Ideen und Konzepte den Unterricht beeinflussen, behalten wir stets die Hauptfrage im Blick, wie Gott den Menschen sieht und was aus seiner Sicht für die Entwicklung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen gut ist.

Hauptanliegen ist es, die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Lebens- und Lernweg bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen. Das Lernen-Wollen gehört zum Wesen des Menschen – Vertrauen zwischen Lehrern und Schülern ermöglicht eine innere, emotionale Bereitschaft zum Lernen und bietet eine stabile Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

„Traue jemandem etwas zu, und er wird sich bemühen,
diesem Vertrauen zu entsprechen.”

(Don Bosco)

Aus dieser festen Überzeugung heraus sind die Säulen des pädagogischen Konzeptes der TMS entstanden:

Allem zugrunde liegt das methodische Spiralcurriculum, welches im schuleigenen Methodenlexikon niedergeschrieben wurde. Jede/r Schüler/in durchläuft in seiner Zeit an der TMS das stete Methodenlernen und kann zum Ende seines Schullebens auf ein breites Spektrum an methodischen Kompetenzen zurückgreifen.

Jede Woche beginnt montäglich mit dem Morgenkreis. Dieser wird vom Klassenlehrer und den Schülern selbst vorbereitet und gestaltet. Das Kirchenjahr, aber auch aktuelles Zeitgeschehen oder Themen, die den Schülern am Herzen liegen, sind Inhalte dieser Stunde, die fest im Stundenplan verankert ist.

In der fünften Klasse kommen unsere neuen Schüler*innen in Ruhe an und können (offenes Angebot), aber müssen nicht am Nachmittag in die Schule.
In den Jahrgängen sechs bis zehn trifft sich jedoch jede Klasse verpflichtend an einem Schulnachmittag zum Klassenlehrerunterricht (KLU).
Diese 70 Minuten in jeder Woche sind fest für jede Klasse im Stundenplan verankert und werden einzig und allein als Zeit für die Klassengemeinschaft genutzt.
Hier ist Zeit und Raum für organisatorische Dinge, Klassengeschäfte oder den Rückblick auf die laufende Lernwoche sowie aktuelle Themen, aber auch Demokratiebildung, Mobilitäts- und Umwelterziehung.
So bekommt jede Klasse eine feste Struktur, einen Rahmen, der die Klassengemeinschaft trägt und einen gemeinsamen Austausch neben dem “normalen” Unterrichtsalltag ermöglicht sowie dazu anregt.

Im vernetzten Unterricht finden pro Jahrgang ein bis zwei festgelegte Themen Raum. Er stellt die zu behandelnden Inhalte ganzheitlich und vernetzt dar. Im Mittelpunkt steht ein Unterrichtsthema, an dem längere Zeit, oft sogar über mehrere Wochen hinweg in verschiedenen Fächern gearbeitet wird. Ein gemeinsamer Auftakt sowie Abschluss für alle beteiligten Klassen eines Jahrgangs bilden auch hier einen verlässlichen Rahmen. Für jedes vernetzte Thema gibt es ein bis zwei verantwortliche Lehrer, die sich unter anderem auch darum kümmern, Experten einzuladen, Unterrichtsgänge zu organisieren, außerschulische Lernstandorte zu besuchen usw.

Selbstverantwortliches, selbstständiges Lernen, die freie Selbsteinteilung von Zeit und thematischer Arbeit, die freie Materialwahl, auch die inhaltliche Differenzierung findet im Rahmen des SAZ-Konzepts (Selbstständige ArbeitsZeit) Raum im Unterricht unserer Schule. Das selbstständige Arbeiten in vielfältiger Weise wird in den Klassen gefördert und die unterschiedlichen Möglichkeiten der Schüler*innen entsprechend berücksichtigt. Es gilt, flexibel auf die sehr heterogene Schülerschaft einzugehen. Dies kann individuell von einem oder auch mehreren Lehrer*innen nach Absprache zu unterschiedlichen Themen in jeder Klasse geschehen. Einengende organisatorische Vorgaben gibt es nicht. Es geht darum, die Schüler*innen auf das unabdingbare selbstständige Handeln in ihrer privaten und beruflichen Zukunft vorzubereiten. SAZ-Momente werden im Klassenbuch gekennzeichnet. Es entsteht somit ein klarer Überblick der Anteile selbstständigen Arbeitens für alle am Klassen- bzw. Kursunterricht beteiligten Lehrer*innen.

Zu Beginn, aber auch zum Ende des Schuljahres sowie zu wichtigen Festen feiert die Schulgemeinschaft Gottesdienste oder Andachten.

Einen schnellen Einblick in unser pädagogisches Handeln und damit unser Konzept von „Oberschule“ bietet unser aktueller Flyer.