Berufsorientierung

Auf einen Blick

Praxistage

An der Thomas-Morus-Schule absolvieren die Schüler:innen jeweils im 8. und 9. Jahrgang berufsvorbereitende Praktika. Für den Jahrgang 8 benötigen wir zur Durchführung Betriebe, die bereit sind, Schüler:innen ein halbes Jahr lang jeweils donnerstags Praxiserfahrung zu ermöglichen. 

Nach einer einwöchigen gemeinsamen Kennenlernphase im Betrieb sind unsere Schüler:innen trotz des jungen Alters gut in der Lage, sich auf die folgenden eintägigen Erfahrungen einzulassen.

Ein Grund für die Einführung der Praxistage ist die Idee, die Lernmotivation der Schüler:innen, durch die Praxiserfahrung im Hinblick auf den Schulabschluss positiv zu beeinflussen.

Der Erfolg der Praxistage zeichnet sich dadurch aus, dass unsere Schüler:innen „erfahrungsreicher„ und „reifer“ zurück in die Schule kommen.

Wünsche, persönliche Stärken, aber auch Schwächen werden erkannt und dieser Mehrwert im Schulalltag umgesetzt.

Die außerschulischen Erfahrungen ermöglichen den Schüler:innen darüber hinaus einen deutlich geweiteten Blick auf das, was sie in ihrer Zeit nach der Schule erwartet.

Und am Ende beeinflusst all das eben ihre Lernmotivation.

Unsere Praktika werden im Vorfeld von unserem Berufsorientierungsteam eng begleitet, was eine interessennahe Bewerbung unterstützt. Dadurch zielen wir darauf ab, neben der Hilfe zur Berufswahl, schon einmal potentielle Auszubildende und entsprechende Betriebe zusammenzuführen. Im Laufe des halbjährlichen Praktikums werden die Schüler:innen von ihren Wirtschaftslehrer:innen begleitet, welche in unregelmäßigen Abständen Betriebe besuchen oder telefonisch Kontakt halten und jederzeit als Ansprechpartner:in zur Verfügung stehen.

Für Jugendliche, die noch vollzeitschulpflichtig sind (9 Schuljahre), gelten die gleichen Arbeitszeitregelungen wie für Kinder: An höchstens 5 Tagen pro Woche arbeiten sie täglich bis zu 7 Stunden und wöchentlich 35 Stunden. Hinzu kommen 60 Minuten für Pausen.

An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen darf nicht gearbeitet werden. Ausnahmen gibt es aber beispielsweise im Hotel- und Gaststättengewerbe, in Verkaufsstellen, im Friseurhandwerk und in Krankenhäusern sowie Alten-, Pflege- und Kinderheimen.
Alle Arbeiten, die die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit der Schüler*innen übersteigen und ihre Gesundheit gefährden, sind gemäß dem Jugendarbeitsschutzgesetz nicht erlaubt.

Während des Schülerbetriebspraktikums unterliegen die Schüler*innen der gesetzlichen Schülerunfallversicherung. Der entsprechende Versicherungsschutz besteht für die Anwesenheitsdauer im Betrieb und für den direkten Hin- und Rückweg.

Außerdem wird ein Deckungsschutz für Haftpflicht- und Sachschäden gewährt.
Vor Beginn des Praktikums werden die Schüler*innen von Seiten der Schule über die wichtigsten allgemeinen Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit in den Betrieben informiert.

Darüber hinaus werden sie zu Beginn des Praktikums im Betrieb mit den Unfallverhütungsvorschriften des Betriebes vertraut gemacht.
Während des Praktikums richten sich die Schüler*innen in ihrem Verhalten und ihrer Arbeitsweise nach den Anweisungen der betreuenden Mitarbeiter*innen des Betriebes.
Schüler*innen, die erstmalig eine Tätigkeit im Bereich Lebensmittelzubereitung, -verkauf oder Gastronomie ausüben wollen, benötigen eine Belehrung und Bescheinigung des
Gesundheitsamtes über Hygiene und Infektionsschutz (§ 43 IfSG) Die Schule koordiniert die Termine mit dem Gesundheitsamt, sofern der Praktikumsplatz frühzeitig bekannt ist.

Im Rahmen des Wirtschafts- und Deutschunterrichtes dokumentieren die Schüler*innen ihre Praxiserfahrungen im Berufswahlordner.

Besonders ist die kriterienorientierte Reflexion der Praxistage relevant. Darüber hinaus bereiten die Schüler*innen zum Abschluss der Praxistage ggf. mit Unterstützung von Lehrkräften und/oder Betrieb eine Präsentation vor.

Der regelmäßige Kontakt (Besuche, Telefonate) der Wirtschafts- oder Klassenlehrerkraft mit dem Betrieb dient dazu, die Erfahrung im Berufswahlprozess sowie ggf. die vereinbarte Lernaufgabe auf ihre Umsetzung hin zu überprüfen und ein Feedback einzuholen.

Im Namen der Schüler*innen bitten wir den Betrieb um Unterstützung bei der Bearbeitung der gestellten Aufgaben.

Erforderliche Gespräche über Schüler*innen werden während des Praktikums ausschließlich zwischen den Lehrenden der Schule und dem Praktikumsbetrieb geführt.
Für Rückfragen stehen die betreuenden Lehrkräfte und das Berufsorientierungsteam der TMS gern zur Verfügung.

Da das Schülerbetriebspraktikum weder ein Ausbildungs- noch ein Beschäftigungsverhältnis darstellt, entfällt eine Vergütung. Bei Krankheit sind Schule und Betrieb umgehend telefonisch zu benachrichtigen.

Am Ende der Praxiserfahrung werden Eltern und Freund:innen zu einem gemeinschaftlichen Austausch in unserer Aula eingeladen. Die Schüler:innen präsentieren, bestenfalls mit Vertreter:innen der Betriebe gemeinsam, ihre Arbeitsweltergebnisse und/oder berichten auf unterschiedlichste Weise über ihre Erfahrungen.

Plötzlich stehen Terrarien und selbstgefertigte Werkstücke neben stolzen Schüler:innen und teilweise auch deren Anleiter:innen. Es gibt professionell gedeckte Tische, an Frisierpuppen komplizierte und am Ende wunderschöne Frisuren zu sehen, selbst physiotherapeutische Übungen werden angeboten und professionell angeleitet. Und dann sind da natürlich noch viele tolle Plakate und PowerPoint Präsentationen neben unseren stolzen und mächtig gewachsenen Praxistagexperten.

Das Forum Betriebe

Das Forum „Betriebe und TMS“ der Thomas-Morus-Schule in Osnabrück-Haste wurde im Juni 2019 ins Leben gerufen. Die Idee war und ist bis heute: „Betriebe und Schule müssen sich austauschen und gemeinsam kreativ sein, um Jugendliche passgenau berufsorientierend abzuholen.

Unser gewähltes Format des „Forums“, das zu Beginn in den Räumlichkeiten der Schule stattfand, wandelte sich in den letzten Jahren stetig und aktuell finden die Termine vermehrt  auch in Unternehmen oder Bildungseinrichtungen statt.

Das Forum ist nun ein etablierter Termin in jedem Schulhalbjahr und wird von Unternehmen, Bildungsplayern und Ausbildungsbetrieben großartig angenommen.
Immer wieder ist es erhellend, betriebliche und schulische Perspektiven der beruflichen bzw. weiterschulischen Zukunft zu diskutieren. Nicht selten melden Teilnehmer:innen nach den Treffen zurück, dass sie Prozesse, Gegebenheiten oder Handlungen neu einschätzen oder deren Sinn und Zweck erst jetzt klar verstehen. Der regelmäßige Austausch ist das Pfund, was am Ende unseren Schülerinnen und Schülern zugute kommt.Schülerinnen und Schülern fehlt es oft an Verständnis für betriebliche Prozesse in Wirtschaft und Handwerk.

Die Notwendigkeit eines verlässlichen Funktionierens als mündiger Part unserer Gesellschaft als Gelingensbedingung für das eigene Leben ist oft noch weit entfernt von jeglicher Vorstellung.

Uns als Schule ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler früh Kenntnisse von betrieblicher Praxis, vom Lebensalltag erlangen und somit motiviert werden, nötige Qualifikationen in Schule erlernen zu wollen.

Daher ist es Ziel der Thomas-Morus-Schule, unser Berufsorientierungskonzept immer wieder auf die Anforderungen in den Unternehmen oder weiterführenden Schulen anzupassen.

12. Forum: 21.05.26 bei der Fa. Eiffage Infra-Nordwest GmbH in Wallenhorst

11. Forum: 20.11.25 in der Thomas-Morus-Schule

10. Forum: 21.11.2024 bei der Fa. Dallmann

09. Forum: am 18.04.24 beim Pflegedienst Am Schölerberg

08. Forum: am 16.11.23 bei AVO in Belm

07. Forum: am 08.06.23 im Niels-Stensen-Bildungszentrum

06. Forum: am 24.11.22 bei ISOBLOCK Schaltanlagen

05. Forum: am 02.06.22 bei Amazone in Hasbergen

04. Forum: am 18.11.21 in der TMS

03. Forum: am 27.05.21 digital aus der TMS

02. Forum: am 27.02.20 in der TMS

01. Forum: am 06.06.19 in der TMS

Unser Berufsberatungsteam

Die Berufsorientierung mit ihren zahlreichen Facetten ist mein Schwerpunkt an der TMS.

Aber auch darüber hinaus bin ich gerne Ansprechpartner in allen Angelegenheiten für euch!

Mein Motto:

Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.

Thomas-Morus-Schule, Raum 214

Die Berufsorientierung mit ihren zahlreichen Facetten ist mein Schwerpunkt an der TMS.

Aber auch darüber hinaus bin ich gerne Ansprechpartner in allen Angelegenheiten für euch!

Mein Motto:

Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.

Thomas-Morus-Schule, Raum 214

Unterstützunge von Unternehmen bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen.

Persönliche Beratung und Vermittlung von Ausbildungsplätzen stehen im Mittelpunkt

Beraterin IHK Osnabrück

Als Berufsberater der Agentur für Arbeit unterstütze ich euch dabei, den passenden Weg nach der Schule zu finden

Ich helfe euch zum Beispiel,

  • wenn, ihr noch nicht wisst, wohin es nach der Schule gehen soll,
  • wenn ihr Fragen zu bestimmten Berufen habt,
  • wenn ihr Unterstützung bei der Bewerbung braucht,
  • oder wenn ihr euch über Alternativen informieren möchtet.
 

Auch für Sie, liebe Eltern, stehe ich gerne zur Verfügung, um gemeinsam mit Ihnen und ihrem Kind passende Perspektiven zu besprechen.

Berater der Agentur für Arbeit